Kategorie-Archiv: Leben und Wohnen

Modeaffine Münsteraner gesucht!

Wir brauchen eure Meinung!

Wir sind ein Full Service Marktforschungsinstitut aus Hamburg (Informationen unter mafo.com). Für ein Projekt benötigen wir modeaffine Männer und Frauen jeden Alters aus Münster, die an einer kurzen Umfrage teilnehmen und sich bei Interesse auch bei mafo.de – unserem Panel für Markt – und Meinungsforschung – anmelden. Die Panelteilnehmer erhalten von uns regelmäßig Umfragen und sichern sich durch ihre Teilnahme Punkte, die dann in wertvolle Prämien umgewandelt werden können.

Einfach auf folgenden Link klicken, an unserer Umfrage teilnehmen und tolle Prämien sichern. Hier gehts zur Umfrage http://www.mafo.de/index.php?action=umfragen&id=815276&sn=AC&aff=m55aff36

wir haben früher in münster gewohnt (lange, auch lange, kurz, kurz u.auf besuch)

jetzt sind wir in österreich, – was wir vermissen, was wir hier besser finden, was uns hier stört, – was uns in münster gestört hat:

a) mann, ruhestand jetzt: früher unternehmer in münster und nord-deutschland; schläft jetzt leider, info kommt etwas später

b) frau, jetzt 46, ein jahr in münster gewohnt (nicht alleine);

hat gefallen:

die stadt an sich, der aa-see im zentrum, die cafes gegenüber dem dom – auch die terassen hintenraus, die belegten brötchen dort und das große tv und die tageszeitungen; zum teil das kirchenfoyer – paar nette und angenehme gespräche – paar auseinandersetzungen; die große buchhandlung beim kirchenfoyer – v.a. die esoterik-und religionsabteilung mit dem schönen stehkalender zum verschenken – und das rote sofa im erdgeschoss :-)); auch einige andere cafes z.b. im hotel conti oder dort ecke windhorststraße, wo nackte an den klotüren sind (die bilder fanden wir blöd) – name entfallen – kellner nett – essen gut; auch das cafe im großen einkaufszentrum ganz nahe beim stadthaus, dm ist im tiefgeschoss und ein bio-buffet,  im 1. stock ein mediamarkt oder so was ähnliches, cas cafe, wo kerzen an der wand sind; dann gab es noch ein cafe in der ludgeristraße – fuzo ähnlich mehr wie in salzburg so ein bisschen geschnörkelt und antik aussehend;  das beisl, oder wie sagt man in deutschland, schräg von der ludgeriapotheke gegenüber war auch düster und angenehm und ein bisschen wie die studentenbuden in salzburg; vom größenformat der stadt alles ein bisschen an salzburg erinnert, aber münster ist schöner, – gefühlsmäßig; gut, dass der prozige dom in münster fehlt; 

b) mann 3 und 4: fortsetzung folgt;

Sperrmüll oder share-Müll???

Sperr-Müll oder Share-Müll ?

 -Der Müll ist nicht weg, er wechselt nur den Besitzer. Denn Nützlichkeit liegt oft im  wachsamen Auge des Suchenden.-

Jeden Monat wieder, gehen Gestalten, meist im Schutze der Dunkelheit, auf Beutezug. In unserem Viertel ist jeden ersten Mittwoch im Monat, der Tag der Tage, dem schon wochenlang sehnlichts entgegengefiebert wird. Doch dieser feste Termin im Abfallkalender eines jeden Jägers und Sammlers, hält die meisten Leute nicht davon ab, schon Wochen vorher ihre nicht mehr benötigten und ausrangierten Möbel, Einrichtungsgegenstände und anderen Konsumschrott aus ihren Kellern und Wohnungen zu räumen und so der breiten Sperrmüllanhängerschaft zugänglich zu machen. Man kann also eigentlich immer auf Sperrmüllschnäppchenjagd gehen und sollte demnach immer die Augen offen halten nach noch brauchbaren Utensilien. Dass dieses Nichtbefolgen der Abfuhrtermine nicht gerade zum pittoresken Ambiente unserer Wohngegend beiträgt, stört die Verursacher dieser fast schon einem Katastrophengebiet ähnlichen Optik bislang wenig. Aber diese Außendekoration der Bürgersteige und Seitengassen verleiht unserem Viertel doch einen alternativen Touch, um in dessen Genuss zu kommen, man in anderen Quartieren bekannter Großstädte horrende Miete zahlen muss. So verbreiten doch herumstehende alte Sofas und Sessel ein gemütliches Ambiente und laden zum Verweilen ein. Was für beliebte Indie-Tanz-Schuppen unserer Stadt gut ist, kann ja für unsere Nachbarschaft nicht schlecht sein. Worüber sich also beschweren, wenn man diese urbane Atmospähre auf diesem Wege gratis bekommt, sei es auch nur für wenige Tage im Monat.

 So wären auch die Täter nur schwer ausfindig zu machen, denn man entsorgt doch seinen Kram stets zu nächtlicher Stunde. Eine weitere Vertuschungsstrategie der Urheber, ist auch das Abladen seines eigenen Mülls vor der Türe des Nachbars. Man selbst will ja nicht wochenlang über einen Haufen Müll direkt vor seiner eigenen Haustür stolpern. Außerdem: Wie sieht das denn aus!?,  würde sich so mancher kleinkarierte Pendantennachbar denken.

Schon  am Montag vor dem besagten Sperrmüll-Super-Mittwoch wachsen die Abfallberge aus Ikearegalen, Sofas und Elektroschrott merklich an. Doch ihren Gipfelpunkt erreichen diese erst am direkt darauf folgenden Dienstagnachmittag. Ab Frühabend, wenn die arbeitende Bevölkerung, das studentisch, alternative Pack und die Profis, von uns liebvoll „Sperrmüll-Mafia“ genannt, aus ihren aufgeräumten,  noch weitere Devotionalien der Konsumgesellschaft aufzunehmen bereiten, Wohnungen schleicht, geht man  auf die Jagd. Die Wiederholungstäter haben sich sicherheitshalber schon mal mit Werkzeug und Abtransportmaterialien ausgerüstet, und falls es zu Auseinandersetzungen mit anderen Jägern kommen sollte, kann die Maglite nicht nur als Lichtquelle dienen. Neben den Studenten, welche nur mal schauen wollen, ob sich noch das ein oder andere verwertbare Objekt findet, welches ihrer sonst vollständig mit Ikeamöbeln eingerichtete Wohnung einen individuellen Touch verleiht, gibt es noch die älteren Herren, meist mit Migrationshintergrund, welche mit Mofa und Anhänger bestens ausgestattet, oder gleich mit alten VW-Bulli, gezielt auf der Suche sind. Ihr präferiertes Beutegut sind alte Elektrogeräte und seit die Altmetallpreise in astronomische Höhen geschnellt sind, auch jegliche metallisch glänzenden Klein- oder Großteile. So werden ihre Mofaanhäger zu Schatztruhen der modernen Sperrmüllpiraterie. Doch scheinen unsere Strassen in fest abgegrenzte, der Mafiastruktur ähnliche Zuständigkeitsbereiche eingeteilt zu sein. Konnte man doch schon lautstarke Auseinadersetzungen zwischen Mitgliedern miteinander konkurrierender Sperrmüll-Clans beobachten. Wenn einer in feindlichen Gebieten zu plündern versucht, wird schon mal durch wildes Herumgestikulieren  mit einer kaputten Stehlampe das eigene Revier verteidigt. Von Opfern wurde bis jetzt noch nichts bekannt, so waren bisher die Drohgebärden und Verbalattacken anscheinend die ausreichenden Waffen  im Sperrmüllkrieg. Man hörte auch noch nichts von Aufrüstungsplänen seitens der Sperrmüllpiraten, doch diese halten sich ja auch außerhalb der genannten Kampftage eher im Untergrund ihrer eigenen Viertel auf.

Am Mittwoch ist alles vorbei. Dann  holen unsere orangefarbenen Freunde von der AWM also alles das ab, was in den vergangenen Tagen keinen neuen Benutzer gefunden hat. Übrig bleiben nur noch die traurigen Reste aus fast verfaulten und vom Regen aufgeweichten Verpackungskartons und  der Elektroschrott. Für beides ist die AWM nicht zuständig, da es von seinen Besitzern abfallentsorgungstechnisch korrekt zur Abholung angemeldet oder am Recyclinghof abgeliefert werden muss. Doch weil dieses Prozedere, mit einem kaum zu bewältigendem Aufwand für die ehemaligen Besitzer verbunden zu sein scheint, bleibt der ganze Krempel erstmal wo er ist. Und wenns den Nachbarn stört, solls der  es halt wegmachen. Falls sich also die AWM bei der nächsten regulären Restmüllabfuhr nicht dazu erbarmt, die traurigen Reste der letzten Sperrmüll-Party nun doch endlich mitzunehmen, werden diese Überbleibsel der Wegwerfgesellschaft unsere Strassen bis zum nächsten Sperrmülltermin weiterhin verschönern und die Plätze markieren, an denen die neuen Haufen wachsen werden.

Warum lesen Sie Stadtblogs?

Meine Straße, deine Stadt, unsere Region. Webprojekte mit lokalem Bezug werden auch in Deutschland immer beliebter. In Zeiten zunehmender Globalisierungstendenzen und Begleiterscheinungen wie austauschbarer Geschäftsfilialen und standardisierter Restaurantketten, erfährt die Region eine Bedeutungsaufwertung als Identifikationsstifter. Dieser Prozess macht sich auch im Internet zunehmend bemerkbar.Einzelne Bürger schreiben und lesen, was sie persönlich interessiert und bewegt. Sie stellen ihre persönliche Sichtweise der Dinge zur Diskussion und gestalten so die Identität eines Stadtteils und ihres persönlichen Umfeldes mit. Durch die differenzierte Sicht bieten solche „hyperlokalen“ Informationen Anlaufstellen für Zuziehende oder Urlauber. Es können differenzierte Eindrücke gewonnen werden, die nicht nur von Hochglanzprospekten geprägt sind. Als Nachrichtenquelle dienen Placeblogs Weggezogenen, die sich im Ausland befinden und auf Informationen aus erster Hand zurückgreifen möchten. In Abhängigkeit der Bekanntheit und Größe können Placeblogs das Image einer Stadt oder Region, gerade bei Ortsfremden mitprägen.

Für meine empirischen Daten bin ich auf die Mithilfe von Seitenbetreibern und Besuchern angewiesen. Ich betone, dass es sich hier um keine Marktforschung oder Spamadressen Akquise handelt. Ich nutze die Daten ausschließlich zur Anfertigung meiner wissenschaftlichen Arbeit und Sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich bedanke mich für Ihre Teilnahme. Über den Verlauf des Projektes können sie sich auf meinem Projektblog informieren.

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Hindenburgplatz vs. Neuplatz

Es gibt so interessante Themen – Auch in der Politik.

Und es gibt so wichtige Themen – Ebenso in der Politik.

Hier in Münster scheint es als das die Bundespolitik stark auf die hiesige Lokalpolitik abfärbt.
Themen mit einem unwichtigen Hintergrund Hintergrund werden hier den Themen vorgezogen, die der Region und dem Ort besser täten.

Der Finanzhaushalt der Stadt ist katastrophal.
Es soll trotzdem Geld, welches nicht vorhanden ist, für eine Musikhalle ausgegeben werden und dann denkt man über äusserst wichtige Themen nach, die dem Münsteraner unheimlich unter den Fingernägeln brennen: Umbenennung von Straßen und Plätzen !

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Präventivtheater gegen Mobbing

Theater als präventive Maßnahme, um Schülern für Mobbingprozesse zu sensibilisieren, bildet einen Teil des westfalenweiten Projekts „Stark im MiteinanderN“, initiiert von der Versicherung Westfälischen Provinzial, dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, dem Arbeitskreis soziale Bildung sowie der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster.

Das Mobbing hat sich in den letzten Jahren signifikant verstärkt. Nach Angaben von Experten werden inzwischen sogar Lehrer mit Handys gefilmt und anschließend auf einschlägigen Internetseiten massiv gemobbt.