Münster Tatort 31.05.2015

Trailer von Tatort Fans:

Wikipedia schreibt:

Der 25-jährige Südamerikaner Luiz Benaso fährt mit einem Taxi in eine Weinhandlung nahe der Stadt Münster, hier verliert sich seine Spur. Am folgenden Tag wird er ermordet in einer ehemaligen Schlachterei aufgefunden. Hauptkommissar Frank Thiel und die soeben beförderte Kommissarin Nadeshda Krusenstern übernehmen die Ermittlungen.

Bei Professor Karl-Friedrich Boerne hat sich Besuch aus Florida angekündigt. Sein Erb-Onkel Gustav von Elst kommt ihn in Münster besuchen. Als er zufällig von den Mordermittlungen an Benaso erfährt, reagiert er geschockt: von Elst hatte offensichtlich eine Affäre mit dem Ermordeten.

ARD beschreibt selbst:

Thiel und Boerne ermitteln wieder, und dieses Mal wird es turbulent. Am 15. Oktober 2014 starten die Dreharbeiten zu „Erkläre Chimäre“, dem neuen WDR-„Tatort“ aus Münster mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen. Was hat es mit dem Hochzeitsfoto von Kommissar Thiel und dem Rechtsmediziner Prof. Boerne auf sich? Und warum wurde der junge Südamerikaner Luiz Benaso in einer Münsteraner Schlachterei ermordet?

Die Antworten auf diese Fragen gibt das neue Drehbuch des Autorenduos Stefan Cantz und Jan Hinter, aus dessen Feder u.a. auch bereits der erste Fall von Thiel und Boerne „Der dunkle Fleck“ (2002) stammte. In Szene gesetzt wird „Erkläre Chimäre“ von Kaspar Heidelbach („Summ, Summ, Summ“). Er ist bereits zum fünften Mal beim „Tatort“ Münster im Einsatz.
Worum geht es?

Eine Weinhandlung in der Nähe von Münster ist zunächst die einzige Spur. Hierhin hatte sich der 25-jährige Luiz Benaso am Tag vor seinem Tod mit dem Taxi bringen lassen. Jetzt wurde er ermordet in einer alten Schlachterei aufgefunden. Kommissar Frank Thiel und seine Kollegin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter), die gerade zur Kommissarin befördert wurde, übernehmen die Ermittlungen.

Bei Professor Karl-Friedrich Boerne hat sich derweil Besuch aus Übersee angekündigt. Sein Erb-Onkel Gustav von Elst aus Florida kommt nach Münster. Als er durch einen Zufall von dem Mord an Luiz Benaso erfährt, ist er geschockt: Offensichtlich hatte er eine Affäre mit dem jungen Südamerikaner. Weiß er, wer ein Motiv für den Mord an seinem Liebhaber gehabt haben könnte? Offensichtlich hatte Luiz der Weinhandlung Schosser in Gustavs Namen eine Kiste mit sehr wertvollem Champagner zum Kauf angeboten …
Vor und hinter der Kamera

Wieder beim „Tatort“-Münster mit dabei sind ChrisTine Urspruch als Rechtmedizinerin Silke Haller, Mechthild Großmann als Staatsanwältin Wilhelmine Klemm und Claus D. Clausnitzer als Herbert Thiel. In Gastrollen zu sehen sind Christian Kohlund („Kreuzfahrt ins Glück“), Matthias Redlhammer („Tatort – Trautes Heim“), Angelika Bartsch („Heldt“), Sunnyi Melles („Die Erfindung der Liebe“), Uwe Preuss („Polizeiruf 110“) und Francois Goeske („Besser als nix“) u.v.a.

Der „Tatort: Erkläre Chimäre“ ist eine Produktion der Bavaria Fernsehproduktion, Niederlassung Köln (Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag des WDR (Redaktion: Nina Klamroth). Die Dreharbeiten laufen bis zum 14. November 2014 in Münster, Köln und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Münster Tatort – 21.09.2014

Es ist wieder soweit. Die ARD sendet zum ersten mal die Fogle „Mord ist die beste Medizin“ – http://tatort-fans.de/tatort-folge-917-mord-ist-die-beste-medizin/.
Ganz Münster sammelt sich an Public Viewing-Plätzen. Derzeit wird wohl geprüft ob im Hafen noch eine Leinwand aufgestellt werden soll. Das Ordnungsamt Münster hat dieses wohl mündlich schon abgelehnt. Argumentation ist allerdings das es zur WM wohl auch noch eine Tribüne gegeben hat.

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Modeaffine Münsteraner gesucht!

Wir brauchen eure Meinung!

Wir sind ein Full Service Marktforschungsinstitut aus Hamburg (Informationen unter mafo.com). Für ein Projekt benötigen wir modeaffine Männer und Frauen jeden Alters aus Münster, die an einer kurzen Umfrage teilnehmen und sich bei Interesse auch bei mafo.de – unserem Panel für Markt – und Meinungsforschung – anmelden. Die Panelteilnehmer erhalten von uns regelmäßig Umfragen und sichern sich durch ihre Teilnahme Punkte, die dann in wertvolle Prämien umgewandelt werden können.

Einfach auf folgenden Link klicken, an unserer Umfrage teilnehmen und tolle Prämien sichern. Hier gehts zur Umfrage http://www.mafo.de/index.php?action=umfragen&id=815276&sn=AC&aff=m55aff36

Die Münsteraner im Musikrausch

Die musikalische Lebensart in Münster ist jedem Münsteraner bekannt. Die Stadt bietet in diesem Kulturpunkt auch sehr viele Möglichkeiten. Ein schönes Wochenende kann mit einem Besuch in den Städtischen Bühnen realisiert werden. 

Dort trifft das Musiktheater auf die Schauspielerei, die Schauspielerei auf das Kinder- und Jugendtheater. Das Theater auf den Tanz. Und zuletzt der Tanz auf ein Symphonieorchester. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann können auch begabte Artisten und Straßenkünstler in der Innenstadt diesen Mangel mit Sicherheit kompensieren.

Wenn Sie sich jetzt denken, dass die Musik auch zu Ihrem Hobby werden kann, ohne dabei ein großes Talent zu haben, so liegen Sie damit nicht falsch. Denn Gitarre lernen ist einfacher als gedacht. Die Voraussetzungen sind simpel. Sie als Anfänger brauchen absolut keine musikalischen Kenntnisse. Dank der App „Coach Guitar“ wird das Spielen auf der Gitarre mit intensiven Training eine leichte Übung für Sie. Kein Musiklehrer wird Sie unter Druck stellen. Mit dieser visuellen Lernmethode werden Sie zu Ihrem eigenen Lehrer und zugleich Motivator.

Der erste Schritt ist das Herunterladen der App bei iTunes. Bedenken Sie, dass die App nur auf einem iPhone oder iPad anwendbar ist. Sie können zwischen vielen Sprachen wählen und ihr Lerntempo anpassen. Dank präzisen Animationen und verständlichen Videos mit Übungen können Sie jeden Schritt parallel auf einer Akustikgitarre wiederholen. Üben Sie solange, bis Sie sich sicher fühlen. Vergessen Sie nicht, dass kein Druck auf Ihnen lastet. Wählen Sie in Ruhe aus dem großen Musiksortiment Ihr Lieblingslied aus und üben Sie Stück für Stück Ihre Performanz ein. Wer weiß, vielleicht wird aus Ihrem Hobby irgendwann Ihr Beruf.

Auf diese Weise macht das Lernen großen Spaß und sie werden schnell merken, dass die Übungen nicht langweilig werden. Probieren Sie die neue und spaßige Lernmethode aus.

Es lohnt sich!

 

Partyservice und Catering in Münster neu erfunden

Partyservice oder Catering Anbieter sind in Münster ja nichts neues. Will man einen Geburtstag, eine Hochzeit oder ein Firmen Event planen, gibt es in Münster eine Vielzahl solcher Anbieter. Neu ist hier aber Event Catering Münster. Die haben das Rad zwar auch nicht neu erfunden, aber sind doch etwas anders als die herkömmlichen Caterer.

Catering Münster

Sieht man sich die Vielzahl der Partyservice Anbieter in Münster und Umgebung etwas genauer an, bieten diesen eigentlich immer dieselben Speisen an. Von kalten über warme Platten, Suppen und Co. sind alle Dienstleister relativ identisch. Das neue an Event Catering Münster ist, dass es hier keine Suppen oder Fleischplatten gibt, sondern ganz klassisch Pommes & Currywurst. Hinzu kommt noch, dass sie mit einem Design Imbisswagen vorgefahren kommen und man sich quasi einen rollenden Imbiss nach Hause holt.

Hier gibt es neben Bratwurst, Currywurst und Pommes Frites auch Frikandel, Hot Dog, Hamburger und das alles noch mit original Joppie Sauce oder frischen Zwiebeln in der Spezial Ausführung. Durch die Nähe zur holländischen Grenze werden hier nur niederländische Produkte eingesetzt und alles wird grundsätzlich frisch zubereitet.

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Event Catering Münster bietet hierzu alles in der „All you can eat“ Variante an und der Preis pro Kopf ist hierbei auch geringer als bei herkömmlichen Partyservice Anbietern aus Münster.In der Bildergalerie kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen, wo sie überall schon tätig waren. Wer mehr erfahren möchte kann sich auch die Referenzen ansehen.

Zuhause in Münster. Eine Ausstellung von Münsteraner Studenten und Studentinnen der ESG und des Volkeningheims

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Foto: Jerry Zhang: Der Buddenturm

Diese Ausstellung im Foyer des Volkeningheims am Buddenturm zeigt Fotografien von Münsteraner Studenten und Studentinnen. Sie haben besondere Gegenden aus Münster ausgewählt, die sie sehr schätzen und die sie weiterempfehlen möchten.

Dabei haben sie insbesondere an die kommenden Erstsemester des Wintersemesters 2013/2014 gedacht. Es liegt ihnen am Herzen, den Neuen ihre Lieblingsplätze vorzustellen, um ihnen Beispiele zu liefern, wo man sich als Student und Studentin in Münster gut aufhalten kann.  Deshalb haben sie persönliche Erlebnisse und Erklärungen zu den einzelnen Fotos hinzugefügt.

Ein herzliches Willkommen an die Erstis und einen herzlichen Dank an die bereits münstererprobten Studenten und Studentinnen der evangelischen Studentengemeinde und des Volkeningheims, die durch ihre Fotografien diese Ausstellung möglich gemacht haben!

Jerry Zhang und Iris Krönauer

 

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Foto: Iris Krönauer: Der Schlossgarten

 

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Foto: Iris Krönauer: Der botanische Garten

Archäologisches Museum, WWU Münster

Archäologisches Museum der Universität Münster
im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, Dienstag-Sonntag: 14-16 Uhr

Heute war ich zum ersten Mal im Archäologischen Museum der WWU. Obwohl ich schon jahrelang an diesem Gebäude vorbeigehe, war ich noch nie darin. Das lag nicht unbedingt daran, dass ich nicht wollte, das lag zum Teil an der kurzen Öffnungszeit und daran, dass ich Angst hatte, keinen Zugang zu den antiken Artefakten zu finden. Die Angst war unbegründet. Ich habe zwar fehlendes Vorwissen, aber dank der ausführlichen Wandtexte wurde dieses ergänzt. Das ist auch eigentlich der Sinn eines Museums- Wissen zu vermitteln. Und ich muss echt sagen, dass das wirklich gut gelungen ist.

Jetzt kenne ich mich in der antiken Münzprägung aus und in der römischen Bestattung von Toten. All dies wurde durch die gezeigten Objekte, Wandtexte und Schautafeln deutlich. Der Besuch des Museums ist also durchaus jedem Laien als Einstieg in die Archäologie zu empfehlen. Neben klassischen Objekten wie Münzen und Büsten gab es auch für mich bislang unbekannte Artefakte wie zum Beispiel Tränenkrüge oder Fingerkunkel.

Kennt jemand Fingerkunkel?
Fingerkunkel waren besondere Grabbeigaben, die zu Ehren einer tüchtigen Hausfrau mit ins Grab beigelegt wurden. Zu Lebzeiten benutzte diejenige Hausfrau die Fingerkunkel als Hilfsmittel beim Garnspinnen, dabei steckte sie sich das ringförmige, untere Ende der Fingerkunkel an den Finger und umwickelte den mit einer Figur verzierten Stift mit dem Garn.

Interessant fand ich bestimmte Münzmotive, die nicht die üblichen Herrscherbildnisse darstellten, sondern zum Beispiel einen ungefähr 3800m hohen Vulkan aus Zentralanatolien zeigten, der für die damalige Bevölkerung ein Heiligtum war. Dies wird neben dem abgebildeten Vulkan durch einen dargestellten Tempel deutlich, in dem das Heiligtum verehrt wurde. So sind antike Münzen heute Zeugnis vergangener Religionen und Kulturen.

Bewertung der Dauerausstellung:
Ausstellung: interessant
Ausstellungsgröße: mittelgroß
Aufsicht: freundlich
Material: gut bebildeter Flyer; sehr gute Wandtexte
Eintritt: kostenlos

Der neue Münster Tatort „Das Wunder von Wolbeck“

Kommissar Thiel und Prof. Boerne ermitteln dieses Mal auf Weiden, in Ställen, bei großen und kleinen Tieren. Und Prof. Boeren kann sogar bei zeugungsunwilligen Bullen helfen. Auf einem restaurierten Hof bei Wolbeck wird der Heilpraktiker Raffael Lembeck eines Morgens von seiner Frau Stella tot aufgefunden. Das Opfer war offensichtlich in seiner Praxis zu Fall gekommen. Thiel und Boerne erfahren im Dorf, dass es wohl Spannungen gegeben habe mit den Kintrups vom Nachbarhof. Zwar schätzte die junge Milena Kintrup den Heilpraktiker sehr und mit Nachbarin Stella Lembeck war sie sogar mal befreundet. Doch Mutter Kintrup will sich weder mit ihrer Schwiegertochter anfreunden, noch mit dem beschäftigen, was in der Nachbarschaft passiert war. Bauer Moritz Kintrup kümmert sich lieber um seine Rindern, als sich in die Streitereien von Mutter und Ehefrau einzumischen. Aber nicht nur die Bauersfamilie Kintrup sondern auch Heilpraktiker Raffael Lembeck und seine Kumpels aus dem Dorf, die drei Krien-Brüder, der Gastwirt Thomas Krien, der Schlachter Bert Krien und der Elektroinstallateur Gert Krien verbergen ein dunkles Geheimnis…

Videoquelle http://tatort-fans.de/tatort-folge-851-das-wunder-von-wolbeck/

Kulinarische Stadtführung in Münster

Ich habe neulich etwas ganz tolles in Münster entdeckt! Es gibt für Münsteraner Genießer und für Schlemmermäuler von außerhalb genau die richtige Stadtführung in Münster.

Und zwar kann man bei eat-the-world kulinarische Touren durch das Kreuzviertel und das Hafenviertel Münsters buchen. Auf diesen Touren erfährt man etwas über die Geschichte der Stadt und die Kultur und nebenbei (das ist das Wichtigste an der Tour!) besucht man verschiedene schnucklige Cafés, Imbisse und Restaurants und bekommt dort köstliche Häppchen zum kosten. Selbst für Leute, die schon länger in Münster wohnen, ist diese Tour ein wahrer Genuss- ich habe völlig neue Seiten der Stadt kennen gelernt.

Ich kann jedem die Stadtführung empfehlen, der gerne gutes Essen in Münster isst.

Parfums und Body – Produkte

Einkaufstipp!

Die Stadtparfümerie Pieper kann man nicht nur vor Ort am Idenbrockplatz in Münster besuchen. Im Onlineshop unter dem Namen Parfuemerie Pieper steht dem Internetuser bzw. dem Düfte-Liebhaber die breite Palette an Körperlotionen, Kopf- und Haarprodukten sowie Nagellacken zur Auswahl.

Mehr Info unter http://www.parfuemerie-pieper.de/shop/

Telekom Campus Cooking in Münster

Picknickdecke einpacken und ab an den See! Denn die Campus Cooking Tour 2012 macht Halt in der Studentenmetropole Münster am schönen Aasee. Gemeinsam mit dem Mensa-Küchenteam um Chefkoch Martin Spahn wird Star-Koch Stefan Wiertz vom 11. bis 15. Juni originelle Kochideen auf die Studententeller der Mensa am Aasee zaubern. Die Herausforderung für den Star-Koch ist groß, denn gekocht werden keine kleinen Portionen wie im Sternerestaurant, sondern raffinierte Köstlichkeiten für eine Vielzahl von Studenten. Unter dem Motto „Alles aus einem Topf“ wird demonstriert, wie mit nur wenigen Küchenutensilien schmackhafte Gerichte zubereitet werden können. „Asia Hot Pot“, „Krachender Kräuter-Schweinebraten auf Rübengemüse geschmort“ oder für die studentischen Vegetarier „Frühlingsknödel im Sesammöhrensud mit frischen Kräutern“ – eine Woche lang gibt es mit Telekom Campus Cooking wieder kreative Gerichtskompositionen zum Studentenpreis. Gut gestärkt und erholt kann es anschließend mit dem Denksport weitergehen.
Stefan

Telekom Campus Cooking

in der Mensa am Aasee

11. bis 15. Juni

Computerfans aufgepasst!

Ich freue mich schon auf übernächste Woche: Vom 25. bis 28. April 2012 kommt die PC Life Tour nach Münster. In den Münster Arkaden werden dann die neusten PCs von der CeBIT, zu sehen und zu testen sein. Ich gehe auf jeden Fall vorbei und lasse mir gleich noch ein paar heiße Tipps zu Windows 7 geben – muss man schließlich ausnutzen, wenn da mal ein Fachmann vor der Tür steht.

 

Kurze Flucht aus der Stadt – FMO

flüge ab münster mallorca

Flüge ab FMO nach mallorca

Gerade im Sommer überkommt es mich des Öfteren, dass ich mich nach Erholung in der Ferne sehne. Da ich noch nicht lange in Münster lebe, bin ich auch noch nie auf die Idee gekommen, die Angebote des Flughafens FMO zu checken.  Ich war begeistert: Sylt, Ägypten, halb Europa bis Afrika. Unser leicht belächelte Flughafen hat einiges zu bieten. Über eine Suchmaschine bin ich dann auf die komplette Angebotsliste gestoßen und freute mich richtig, was unser Flughafen Alles zu bieten hat. Flüge ab Münster gibt es wie Sand am Meer!

2 Wochen Entspannung  später bin ich wieder angekommen und freue mich auf den restlichen Sommer. Wenn ich am Hafen entlangspaliere oder mit dem Fahrrad die grünen Lungen der Stadt erkunde, dann bin ich froh wieder zuhause zu sein und habe schon fast ein schlechtes Gewissen. Hier ist es doch so schön, dass ich eigentlich gar nicht weggehen muss.

Genießt die Zeit!

Reclaim Your Flohmarkt! Wie Regulierungen eine Tradition angreifen

Am vergangenen Wochenende fand in Münster auf der Promenade der erste große Flohmarkt dieser Saison statt. Dieses Mal jedoch, so mussten viele Verkäufer feststellen, war alles anders. Bereit, ihre Stände aufzubauen trudelten die ersten Münsteraner am Freitag Abend auf der Promenade ein, um festzustellen, dass diese mit Kreide in kleine Pazellen eingeteilt war: Für registriere Stände. Traditionell konnte der Standaufbau am Freitag abend stattfinden und der Nachtverkauf gehörte zu den unbestrittenen Highlights des Flohmarkterlebnisses, für das sogar Leute aus dem Umland in die Domstadt kommen. Am Freitag wurden die verkaufslustigen Münsteraner Flohmarkt-Kapitalisten aber von Sicherheitskräften abgewiesen und ihnen mitgeteilt, dass der Aufbau erst am Samstag morgen erlaubt sei und man sich online registrieren müsse: 7,50 Euro pro 3 Meter Stand wurden ebenfalls zur Pflichtabgabe gemacht.

Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH hat von der Stadt Münster das Recht erworben, die Standplätze einzuteilen und zu vermieten, sprich: eine Eintrittsgebühr für einen Markt zu etablieren. Um den Profit für dieses von der Stadt kreirte Monopol zu vergrößern, wurde der Zeitrahmen des Flohmarkts um die Nacht von Freitag auf Samstag verkleinert, denn nur so können die Sicherheitskräfte die Regeln dieses Monopols aufrecht erhalten.

Was der Sache die Krone aufsetzt, ist, dass die Westfälischen Nachrichten dann auch noch schreiben, das neue System sei zwar nicht so romantisch, dafür aber „fair“. Diese seltsame Schlussfolgerung wird aus der Tatsache gezogen, dass ja nicht mehr das kapitalistische „Wer zuerst kommt, malt zuerst“ des kalten Marktes herrscht, sondern jeder gleichermaßen eine Registrierung vornehmen kann. Doch was ist daran „fair“? Eine Eintrittsgebühr für eine freie Teilnahme am Wettbewerb und das ganze ist von der Stadt gewollt? Ein Monopol, von der Stadt vergeben, diktiert die Bedingungen für eine Teilnahme am Wettbewerb und das soll zu mehr Gerechtigkeit führen?

Auf diese Weise wird eine vom Staat unhabhängig gewachsene Münsteraner Tradition zu Tode reguliert. Die Sommer-Romantik eines nächtlichen Flohmarkt-Spaziergangs bleibt auf der Strecke und die Partizipation von denen, die eben keine 7,50 Euro bezahlen wollen, wird gefährdet.

Widerstand gegen diesen beklagenswerten Umbruch kommt in erster Linie von Links, die die freie Marktwirtschaft (Privatisierung) als Ursache des Übels ausmacht. Was dabei nicht bedacht wird, ist, dass es sich hierbei nicht um ein Problem des Marktes, sondern des Staates (der Stadt), die einer privaten Firma ein Monopol verschaffen hat. In der Konsequenz stirbt der Münsteraner Flohmarkt als Archetyp des freien, unregulierten Marktes einen stillen Tod…

Allen, die den freien Flohmarkt in Münster retten wollen, sei geraten, sich am Mittwoch, den 26. Mai 2010 ab 20 Uhr im linken Cafe Don Quijote, Scharnhorststr. 57, Münster, unter dem Motto „Reclaim Your Flohmarkt!“ zu treffen.

Es geht nicht um rechts oder links – es geht um Partizipation am (Floh-)Markt und damit um die Soziale Marktwirtschaft vor Ort!

Mehr Infos unter: http://freiheitsfunken.blogspot.com/

Ergebnisse der Wahl nach Bezirk – wo bitte ist ist unser Wahlbezirk ?

Toll gemacht hat das Wahlamt Münster die Darstellung der Wahlergebnisse im Internet: schön sauber nach Wahlbezirk, aber eine Info, wo denn mein Wohnort oder mein Wahllokal liegt, habe ich nicht gefunden.

Da mischt sich zur Freude des Ergebnisses die Enttäuschung, wie das hier online aufbereitet wird; da waren wieder Bürokraten am Werk!

wir haben früher in münster gewohnt (lange, auch lange, kurz, kurz u.auf besuch)

jetzt sind wir in österreich, – was wir vermissen, was wir hier besser finden, was uns hier stört, – was uns in münster gestört hat:

a) mann, ruhestand jetzt: früher unternehmer in münster und nord-deutschland; schläft jetzt leider, info kommt etwas später

b) frau, jetzt 46, ein jahr in münster gewohnt (nicht alleine);

hat gefallen:

die stadt an sich, der aa-see im zentrum, die cafes gegenüber dem dom – auch die terassen hintenraus, die belegten brötchen dort und das große tv und die tageszeitungen; zum teil das kirchenfoyer – paar nette und angenehme gespräche – paar auseinandersetzungen; die große buchhandlung beim kirchenfoyer – v.a. die esoterik-und religionsabteilung mit dem schönen stehkalender zum verschenken – und das rote sofa im erdgeschoss :-)); auch einige andere cafes z.b. im hotel conti oder dort ecke windhorststraße, wo nackte an den klotüren sind (die bilder fanden wir blöd) – name entfallen – kellner nett – essen gut; auch das cafe im großen einkaufszentrum ganz nahe beim stadthaus, dm ist im tiefgeschoss und ein bio-buffet,  im 1. stock ein mediamarkt oder so was ähnliches, cas cafe, wo kerzen an der wand sind; dann gab es noch ein cafe in der ludgeristraße – fuzo ähnlich mehr wie in salzburg so ein bisschen geschnörkelt und antik aussehend;  das beisl, oder wie sagt man in deutschland, schräg von der ludgeriapotheke gegenüber war auch düster und angenehm und ein bisschen wie die studentenbuden in salzburg; vom größenformat der stadt alles ein bisschen an salzburg erinnert, aber münster ist schöner, – gefühlsmäßig; gut, dass der prozige dom in münster fehlt; 

b) mann 3 und 4: fortsetzung folgt;

Marie Louise Enning stellt in Borken aus

Die Hobbykünstlerin Marie Louise Enning stellt nach Angaben der Münsterländischen Volkszeitung akutell ihre Werke in Borken aus. Die 64jährige malt seit Jahren in erster Linie aus Hobby. Jetzt sind ihre Bilder aber in einer Galerie im eigenen Haus in der Saarlandstraße 1 zu sehen. Ihr Mann Peter zeigt sich von der Schaffenskraft begeistert. Wenn die „Hobbymalerin“ so richtig loslegt, treffen Intuition und Perfektionismus zusammen. Wenn gerade mal kein Papier zur Hand ist, müssen für erste Skizzen auch schon mal die Servietten im Café herhalten.

Veranstaltungskalender Münster

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16.11.2009A-HA „Foot Of The Mountain“ Tournee 2009
Die norwegischen Pop-Könige haben den Berg des Erfolges längst bestiegen. Beim Titel des neuen Albums stellt sich A-HA Tickets an den Fuss des Hügels! Auf jeden Fall geht es 2009 auf grosse Deutschlad Tour.

20.11.2009DER FAMILIE POPOLSKI
So gut wie alle Top-Hits der letzten Jahrzehnte sind geklaut! Die eigentlichen Urheber der Songs sind die Mitglieder einer völlig unbekannten, verarmten Musikerfamilie aus Polen: DER FAMILIE POPOLSKI Tickets !

22.11.2009LEVELLERS
Rock, Punk, gemischt mit keltischen Folk-Elementen, Gitarre, Bass, Schlagzeug plus Fiddle, Mandoline und Harmonica sind die Kennzeichen der LEVELLERS Tickets , die seit 1988 durch die Lande ziehen und von einer besseren Welt, dem ewigen Kampf um Gerechtigkeit und größerer Liebe singen.

25.11.2009MICHAEL MITTERMEIER SAFARI
Bekannt wurde der Comedian MICHAEL MITTERMEIER Tickets 1996 durch sein Programm „Zapped“, mit dem er durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz tourte und an diversen Fernsehsendungen im Comedy-Bereich, aber auch bei „Wetten, dass..?“ teilnahm.

27.11.2009VOLBEAT Guitar Gangsters & Cadillac Blood Tour 2009
VOLBEAT Tickets , 2001 in Kopenhagen gegründet, spielen seit jeher metallischen Rock’n’Roll mit einem Touch 60’s Sound, Rockabilly, sowie Elvis- und Johnny Cash-Flair. So auch auf ihrem aktuellen Werk „Guitar Gangsters & Cadillac Blood“, das eindeutig eine der wichtigsten Bands des Genres auf ihrem Zenit zeigt.

28.11.2009HERMAN VAN VEEN
Sein Entertainment ohne Zuckerguss-Idylle und seine Alternative zum bunten Musikkarussell kommen an. Seine Lieder, samt seiner Gestik und Mimik, umkreisen die zentralen Probleme des Lebens. HERMAN VAN VEEN Tickets rechtzeitig sichern!

29.11.2009THE PRODIGY Invaders Must Die Tour
Nach eine längeren Pause melden sich THE PRODIGY Tickets mit ihrem fünften Album „Invaders Must Die“ zurück. Wie dieses klingen wird, davon können Sie sich im März 2009 überzeugen, wenn die Briten wieder in Deutschland unterwegs sind.

30.11.2009IRON MAIDEN
Kaum eine Band hat das Heavy Metal-Genre wohl so personifiziert wie IRON MAIDEN Tickets . Die britschen Metaller waren in den achtziger Jahren die Speerspitze der NWOBHM (New Wave Of British Heavy metal) und feierten bereits beeindruckende Erfolge, spielten vor gigantischen Menschenmassen und katapultierten ihre Plattenverkäufe in riesige Dimensionen.

04.12.2009DEICHKIND Chamäleon der Partymucke
2005 melden sich DEICHKIND Tickets zurück, mit einem glamourös-durchgeknallten Auftritt bei Stefan Raabs zweifelhaftem „Bundesvision Song Contest“. Das nachfolgende Album „Aufstand im Schlaraffenland“ erscheint nach langer Brütezeit im Mai 2006 und markiert einen einschneidenden Wendepunkt.

10.12.2009YES
Sie gehören zu den Wegbereitern des Progressive-Rock, wie wir ihn heute kennen. Keine Frage, YES Tickets haben sich ihren Platz in der Musikgeschichte längst gesichert. Angesichts des unverwechselbaren Sounds reicht oft ein einziger Takt um beim Zuhörer den „YES-Effekt“ auszulösen.

12.12.2009DIETMAR WISCHMEYER Schwarzweiss Tour 2009
Deutschland ist das Land, in dem jeder den Anderen für bescheuert hält. Diese Grundstimmung nennt sich Gemütlichkeit. Für alle Zweifler liefert DIETMAR WISCHMEYER Tickets hundert neue, frische Argumente, den Nachbarn auf der anderen Seite des moosgrünen Metallgitterzauns für einen komplett verblödeten Idioten zu halten.

12.12.2009PET SHOP BOYS „Yes“ Tournee 2009
Die PET SHOP BOYS Tickets gehören zweifelsohne zu den erfolgreichsten Pop-Duos der Welt. Seit kurzem steht nun das neuste Album der Band – „Yes“ – in den Plattenläden.

12.12.2009MUFF POTTER
MUFF POTTER Tickets sind rastlose Geister, doch die Wut ist ihnen treu geblieben: Das neue, sechste Album klingt angriffslustig und frisch. Dummheit, Plumpheit und Banalität – genug Reibungsfläche für Musik und Texte, genug Grund, sich aus dem bleiernen Gefühl von Sinnlosigkeit zu erheben.

12.12.2009PUR
Nach langer Live-Pause will PUR Tickets gemeinsam mit den Fans wieder so richtig aufdrehen und endlich wieder auf einer großen Mittelbühne spielen.

17.12.2009DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN Liebesbeweise
Liebe geht durch den Magen, aber was wird aus der Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist? In seinem Erfolgsprogramm „Glücksbringer“ half Dr. Eckart von Hirschhausen dem Glück des Einzelnen auf die Sprünge. Jetzt untersucht Deutschlands witzigster Arzt das Glück im Miteinander. DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN Tickets

18.12.2009GÖTZ ALSMANN Engel oder Teufel
GÖTZ ALSMANN Tickets lüftet die letzten musikalischen Geheimnisse, die sich zwischen den verstaubtesten Archivregalen und den nur wenigen Auserwählten vorbehaltenen Geheimbibliotheken, der Musikgeschichte aufspüren ließen.

18.12.2009MANFRED MANNS EARTHBAND Blinded by the light
Der Song „Blinded by the light“ dürfte auch heute noch jedem Rockfan im Ohr klingen. Dieser Song steht repräsentativ für den Sound von Manfred Manns Earth Band.

20.12.2009BUSHIDO BUSHIDO Tickets & Fler „Carlo Cokxxx Nutten 2“-Tour
BUSHIDO Tickets s Anhänger wissen zu schätzen, was er ihnen auf der Bühne an Entertainment bietet. Bei der diesjährigen ECHO-Verleihung gewann er erneut nicht nur in der Kategorie „Live Act National“, sondern auch in der Kategorie „HipHop-Act National“.

07.01.2010MAX RAABE UND SEIN PALAST ORCHESTER
Seit 1987 widmet sich MAX RAABE Tickets und sein das Palastorchester der Tanz- und Filmmusik der 20er und 30er Jahre mit ihren charmant witzigen Texten und gefühlvollen Melodien.

26.01.2010 DAVID GARRETT
Im November 2008 wird er mit seiner Begleiterin Milena Chernyavska „unplugged“ zu hören sein – gerade im intimen Rahmen der schönsten Konzertsäle Deutschlands ein unvergleichliches Erlebnis! DAVID GARRETT Tickets wird in seinem neuen Programm unter anderem Werke von L. v. Beethoven, Edvard Grieg und Pablo de Sarasate interpretieren.

29.01.2010MARTINA SCHWARZMANN „so schee kons lebn sei!“ Tour 2009/2010
MARTINA SCHWARZMANN Tickets aus dem oberbayerischen Überacker bei Maisach nimmt in scharfzüngigen Songtexten mit (Fürstenfeld-)Brucker Färbung die Befindlichkeiten ihrer ländlichen Mitmenschen aufs Korn und karikiert die groteske Komik belangloser Alltagsszenen.

04.02.2010MILOW Ayo Technology
Der 26-jährige MILOW Tickets (mit bürgerlichem Namen Jonathan Vandenbroeck) ist einer der erfolgreichsten Singer-Songwriter aus Belgien. Nachdenkliche Lyrics, eine sanfte, eingängige Stimme und purer Akustikgitarrenklang gehören zu seinem Erfolgsrezept. Seine Single „You don’t know“ bescherte ihm 2007 den kommerziellen Erfolg.

12.02.2010ATZE SCHRÖDER Revolution – Das neue Programm
Die Welt hat sich verändert. ATZE SCHRÖDER Tickets kann nun nicht länger zuschauen und schweigen. Dieser Mann weiß, was Mutterschutz bedeutet. Schröder ist die menschgewordene Liebe und er ist wieder einmal bereit, sie mit uns allen zu teilen. Er ist ein Leuchtturm in dunkler Nacht, das Prinzip Hoffnung.

13.02.2010ATZE SCHRÖDER Revolution – Das neue Programm
Die Welt hat sich verändert. ATZE SCHRÖDER Tickets kann nun nicht länger zuschauen und schweigen. Dieser Mann weiß, was Mutterschutz bedeutet. Schröder ist die menschgewordene Liebe und er ist wieder einmal bereit, sie mit uns allen zu teilen. Er ist ein Leuchtturm in dunkler Nacht, das Prinzip Hoffnung.

18.02.2010ABBA MANIA Gold Tour 2010
Mit ABBA MANIA Tickets geht das Publikum auf eine Zeitreise in die 70er – eine Ära von Glamour, Glitzer, Plateau-Schuhen und Discokugel. Und mit den unvergessenen Hits wie „Dancing Queen“, „Take a Chance on me“, „Money, money, money“ oder „Fernando“!

25.02.2010ANDRE RIEU
In dieser Saison feiert ANDRE RIEU Tickets sein 30-jähriges Bühnenjubiläum mit einer Tournee von Welterfolgen. Er spielt genau die Lieder, mit denen er die Herzen seines Publikums erobert hat, und die seine Fans sich am sehnlichsten nochmal gewünscht haben.

27.02.2010RENE KOLLO Ein Tag, ein Jahr, ein Leben
RENE KOLLO Tickets begann seine Weltkarriere als Heldentenor 1969 in Bayreuth. Danach eroberte er sich Salzburg, Covent Garden, die MET, Paris, und die Deutsche Oper in seiner Heimatstadt Berlin.

06.03.2010RUNRIG „On the Road Tour“ 2010
RUNRIG Tickets sind Garanten für eindrucksvolle, emotionale Konzerterlebnisse, bei denen die Fans schottische Fahnen schwingen und selbst in Deutschland die englischen und auch (fast fließend) die gälischen Texte mitsingen können.

12.03.2010JAN DELAY & Disko No. 1
2009 ist es dann endlich soweit: JAN DELAY Tickets wird sich mit neuem Musikmaterial präsentieren. Das „Mercedes Dance“ Nachfolgealbum schlägt wieder in die Kerbe Funk, Soul, Disco und Nothern Soul.

13.03.2010PIET KLOCKE UND SIMONE SONNENSCHEIN Professor Schmitt-Hindemith on Tour
Zusammen mit der begnadeten Saxophonistin Simone Sonnenschein tritt Piet Klocke wieder live auf. Was das wird, kann niemand sagen. Aber die Vergangenheit zeigt: Man sollte unbedingt dabei gewesen sein! PIET KLOCKE UND SIMONE SONNENSCHEIN Tickets

13.03.2010HAGEN RETHER Liebe
Der Mann am Klavier leidet (in mehreren Rollen) am bürgerlichen Leben wie auch den weltpolitischen Zuständen und macht sich Luft in ätzenden Wortkaskaden – stets tagesaktuell. HAGEN RETHER Tickets

19.03.2010BODO WARTKE Noah war ein Archetyp – König Ödipus – Achillesverse
Klavierkabarett in Reimkultur. BODO WARTKE Tickets singt lieber wieder überwiegend Lieder über Liebe. Und das tut er auf unterschiedlichste Weise: mal ausschließlich auf weißen Tasten, mal mit tiefschwarzem Humor, mal einfühlsam und tiefsinnig, mal auf Finnisch. Es sei denn, das Publikum möchte Ki-Suaheli hören.

21.03.2010AIRBOURNE No Guts, No Glory Tour
Es muss nicht zwangsläufig auf dem Cover stehen, wenn von gutem, echtem und gestandenem Rock vom anderen Ende der Welt die Rede ist. Den Beweis liefern vier Herren von AIRBOURNE Tickets aus der Nähe von Melbourne im kommenden Winter auch auf deutschen Bühnen.

27.03.2010JOAN BAEZ Tournee 2010
Ihre letzte Tournee 2007 war größtenteils ausverkauft und Konzerte wurden in größere Hallen verlegt. Vor gut zwei Jahren wurde JOAN BAEZ Tickets mit dem Grammy für Ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Im Februar 2010 kommt sie erneut nach Deutschland. Tickets rechtzeitig sichern!!

28.03.2010AMIGOS Ein Tag im Paradies 2009
Zwei Brüder, die ihr Leben der Musik verschrieben haben – Bernd und Karl-Heinz Ulrich sind seit 35 Jahren die AMIGOS Tickets . Als Schlager-Komponisten und echte Live-Musiker stehen sie für Kontinuität und Ehrlichkeit im schnelllebigen Musikgeschäft, und sie standen auch in Zeiten zur deutschsprachigen Musik, als diese von vielen verpönt war.

03.04.2010APASSIONATA Zauber der Freiheit – Neues Programm
Der riesige Erfolg von APASSIONATA Tickets zeigt das enorme Interesse an der erfolgreichsten Pferdegala Europas. Auf der Suche nach dem Geheimnis, welches Mensch und Tier so magisch verbindet, entführt diese aufwändige Show die Zuschauerinnen und Zuschauer in die entlegensten und geheimnisvollsten Orte der Welt.

22.04.2010HORST LICHTER Sushi ist auch keine Lösung
Strarkoch Lichter lässt allen Zuschauern garantiert das Wasser im Munde zusammenlaufen. Denn HORST LICHTER Tickets macht seinen Zuschauern vor allem mit seinen unterhaltsamen und kuriosen Anekdoten aus der Geschichte des Essens und seinem Leben Appetit auf mehr.

23.04.2010SEMINO ROSSI
Seine erste Solotournee im Frühjahr 2007 geriet zu einem wahren Triumphzug: Über 100.000 Besucher jubelten SEMINO ROSSI Tickets bei rund 40 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu und ließen ihn nicht von der Bühne, ohne das Versprechen, bald wiederzukommen!

06.05.2010FAUN Acoustic Tour 2010
Weitab vom Einheitsbrei der sonstigen mittelalterlichen Bands erklingen bei FAUN Tickets die mehrstimmigen Gesänge, wie auch Dudelsack, Harfe, Laute, Sampler, Synthesizer und zahlloses Schlagwerk in einem beschwörendem Ganzen.

13.05.2010DJ BOBO Fantasy-Tour 2010
Endlich ist es soweit. DJ Bobo kommt mit seiner neuen Show „Fantasy“ wieder auf Deutschland Tournee. Höher, Schneller, DJ BOBO Tickets !

29.05.2010JOHANN KÖNIG Total Bock auf Remmi Demmi – Herr König schießt den Vogel ab!
Der Grandseigneur der gepflegten Abendunterhaltung JOHANN KÖNIG Tickets hat mal wieder richtig Bock, seine Zuhörer mit fantastischen Geschichten und Liedern zu begeistern – spritziger, expressiver und absurder als je zuvor.

29.05.2010BÜLENT CEYLAN KEBABBEL NET – Halb getürkt Ganz schön turbülent
Der Mannheimer Comedian BÜLENT CEYLAN Tickets hat sich vom Geheimtipp zur gefragtesten „Lachnummer“ der Region entwickelt. Ende des Jahres geht er mit seinem neuen Programm „Kebabbel net!“ auf Tour!

30.06.2010MARIO BARTH Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!
Der vierfache Comedypreis-Gewinner MARIO BARTH Tickets vollendet mit seiner brandneuen Live-Show „Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!“ die Live-Trilogie zu dem Thema Mann und Frau.

24.07.2010PUHDYS 40 Jahre PUHDYS Tickets – ein Abenteuer
Die Kultband des deutschen Ostens ist immer noch auf Tour. Mehr als 30 Jahre Rockgeschichte und 18 Millionen (!) verkaufte Schallplatten haben die PUHDYS Tickets nun schon auf dem Buckel – der Erfolg ist ungebrochen.

28.08.2010DIETER THOMAS KUHN Schalala 2009
Starten Sie mit DTK erneut mit auf eine Achterbahnfahrt der Perlen des schlechten Geschmacks der 60er und 70 er Jahre. Ab April 2009 geht´s auf grosse Schalala Tour! DIETER THOMAS KUHN Tickets rechtzeitig sichern!

11.09.2010OTTO WAALKES Live Tour 2010
Wer OTTO Waalkes Tickets einmal live auf einer Bühne gesehen hat, weiss, dass jeder Abend mit Otto etwas ganz besonders ist. Tickets für die Tour 2010 rechtzeitig sichern!

02.10.2010OTTO WAALKES Live Tour 2010
Wer OTTO Waalkes Tickets einmal live auf einer Bühne gesehen hat, weiss, dass jeder Abend mit Otto etwas ganz besonders ist. Tickets für die Tour 2010 rechtzeitig sichern!

30.11.2010DEEP PURPLE
Die Stärke von DEEP PURPLE Tickets liegt noch immer in ihrer unvergleichlichen Gabe, als geschlossene Einheit aufzutreten. Die Songs klingen einfach wie aus einem Guss und sind doch geprägt von jedem einzelnen Bandmitglied. Jetzt Tickets für die Tournee 2010 sichern!

04.02.2011DIE FLIPPERS Tournee 2010/2011
Die drei Gründungsmitglieder Manfred Durban, Bernd Hengst und Olaf Malolepski sind die wohl erfolgreichste Schlagerband aller Zeiten: DIE FLIPPERS Tickets

Nichts passendes gefunden in Münster!? Schau doch mal bei den Veranstaltungstipps für Rheine oder Gütersloh !

Dort findest Du weitere Tickets und Konzertkartenund natürlich Tickets Vorverkauf online! Nicht verpassen: Die Live Show der Superlative Dino Tickets rechtzeitig sichern! Die Dinosaurier sind zurück.

Bäder vs. Gewerbesteuer – wie Münsters Zukunft baden geht

„Alles was die Sozialisten von Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“ – Konrad Adenauer

Wenn man Wolfgang Heuer fragt, wie er seine zahlreichen Neuinvestitionen denn bitte finanzieren möchte, antwortet er mit einem Satz wie: „Für uns geht Bildung immer vor Straßen im Premium-Zustand.“ Bereits beim ersten Blick in das SPD-Wahlprogramm ist jedoch zu erkennen, dass es mit Kürzungen im Infrastruktur-Etat nicht getan sein wird: Die SPD wird die Gewerbesteuer erhöhen, daran kann kein Zweifel bestehen. Noch gehört Münster immerhin zu den wenigen Städten NRWs, die noch nicht in das gefürchtete Haushaltssicherungsverfahren gerutscht sind. Noch.

In der Haushaltssicherung verliert der Rat zahlreiche Bereiche seines Gestaltunsspielraums an die Bezirksregierung, die dann, von oben, Sparmaßnahmen durchsetzen kann, um die Neuverschuldung der Kommune zurückzufahren. Bisher konnte Münster sich mit Ach und Krach über Wasser halten: Die Wirtschaftskrise hat allerdings die Brüche im Haushalt zu tiefen Schluchten gemacht. Die Gewerbesteuereinnahmen gehörten mit 290 Millionen Euro im Jahr 2008 noch zu den sicheren Stützen des Haushaltsplans – für 2009 rechnet Kämmerin Helga Bickeböller (CDU) nur noch mit 245 Millionen Euro, 2010 sollen es nochmal zehn Millionen weniger sein. Gleichzeitig sinken die Einnahmen durch den Gemeinde-Anteil an der Einkommenssteuer um sechs Millionen Euro. Unterm Strich reißt das ein Loch von 70 Millionen Euro, die der Stadt Münster 2009/2010 fehlen. Für 2010 bedeutet das Haushaltssicherung.

Sowohl die Münstersche Kommunalpolitik als auch die Bürger selbst haben nicht begriffen, in welch prekärer Lage sich die städtischen Finanzen befinden! Wenn CDU-Oberbürgermeisterkandidat Markus Lewe dann noch irgendwo einen einzigen Cent an Fördergeldern für einen Neubau des Südbads auftreiben will, kann das bei der Bezirksregierung nur zu schallendem Gelächter führen. Ohne Tuchfühlung mit seiner Fraktion, geschweige denn mit der CDU-Basis zu nehmen, verkündete Lewe am 1. Juli ein eigenes Konzept für ein neues Südbad – das alte war von der Rathauskoalition wegen der Haushaltslage geschlossen worden: Seit diesem Paukenschlag plakatiert die CDU mit dem Bild eines lachenden, schwimmenden Kindes und der Aufschrift: „Mehr Chancen für Kinder“. Das sorgt in der Stadt vor allem für Verwunderung, bei denen, die die Bäderschließungen in der Nachbarschaft miterlebt haben, auch für Wut.

Natürlich ist es verständlich, dass Eltern für ihre Kinder wohnortnahe Möglichkeiten zum Schwimmenlernen gesichert sehen wollen. Unehrlich ist es aber, dann nicht einsehen zu wollen, dass die Chancen für diese Kinder eben nicht dann zunehmen, wenn sie zwar nebenan Schwimmen lernen, aber sie diejenigen sein müssen, die die riesigen Schulden einmal abtragen müssen. In einer Stadt, in der auf 17 Stadtteile sieben Hallenbäder und vier Freibäder kommen (davon drei Freibäder gerade erst renoviert!), existiert das konstruierte Problem fehlender Wohnortnähe gar nicht. Bei einem erwarteten Defizit von 70 Millionen meint der Spitzenkandidat der Grünen in Münster, Gerd Joksch, dagegen lapidar, man dürfe nicht fragen, wie teuer ein Schwimmbad wäre, man müsse fragen wie viel es der Stadt wert sei.

Bei solchen Äußerungen kann man nur noch mit dem Kopf Schütteln. Auf die Frage nach der Gegenfinanzierung verweisen Rot-Grün unverblümt auf die Gewerbesteuer, eine der wenigen direkten Einnahmequellen, die die Kommune überhaupt umgestalten kann. Die CDU hat vorausschauend darauf verzichtet, eine Gewerbesteuererhöhung in ihrem Programm auszuschließen – auch Lewe weiß, dass es ohne eine drastische Rotstift-Politik nicht ohne sie gehen wird. Gesprochen wird darüber aber weder bei SPD, Grünen und CDU noch bei den Bürgern – fast schon erschreckend, wie die Wähler eine Steuererhöhung einfach so schlucken. Lediglich die FDP spricht sich eindeutig gegen eine Gewerbesteuererhöhung aus.

Die Gewerbesteuer gehört zu den seltsamsten Erfindungen des deutschen Staatsapparats: Sie wurde 1936 eingeführt und berechnet sich auf den Gewerbeertrag eines Unternehmens, von dem jeweils der Freibetrag von 24.500 Euro abgezogen wird. Dann multipliziert man den resultierenden zu versteuernden Gewerbeertrag mit 3,5 %, der bundesweit einheitlichen Steuermesszahl (erst seit 2008 einheitlich!). Bei einem Unternehmen mit 100.000 Euro Gewerbeertrag ergibt das einen Messbetrag von 2642,50 Euro. Erst jetzt kommt die Kommune ins Spiel, die kommunal den sogenannten „Hebesatz“ festlegt, mit dem der Messbetrag multipliziert werden muss. Dieser liegt durchschnittlich um 400 %, in Münster sind es 440 %. Der Unternehmer müsste also, nach diesem komplizierten Verfahren, bei einem Ertrag von 100.000 Euro, zusätzlich zu allen übrigen Steuern und Sozialabgaben, 11.627 Euro an die Stadt Münster abtreten.

In der Gemeinde Wettringen im benachbarten Kreis Steinfurt beträgt der Hebesatz nur 365 %. Dort müsste der Unternehmer nur 9.645 Euro abgeben, das sind Einsparungen von fast 2.000 Euro jährlich. In ländlichen bayerischen Gemeinden etwa liegt die Gewerbesteuerbelastung für die Unternehmen dagegen regelmäßig unter 300 %, in Rettenbach am Auerberg (Ostallgäu) bei nur 230 % – dies hieße für den Unternehmer Einsparungen von über 5.000 Euro im Jahr, immerhin 5 % seines gesamten Gewinns, die ihm in Bayern in der Tasche gelassen würden!

Angesichts dieser Fakten müssen Fragen erlaubt sein: Wie rechtfertigt die Stadt Münster die Tatsache, dass auf dem Rücken Jugendlicher, die keinen Ausbildungsplatz mehr finden, Kindertagesstätten en masse gebaut werden? Was nützt einer Stadt eine Vorzeige-Bäderlandschaft, wenn die Betriebe vor Ort den jungen Jobsuchenden keine Perspektive mehr bieten können? Wie kann Münster noch attraktiv für Investoren sein, wenn zusätzlich zur Wirtschaftskrise auch noch die ohnehin übermäßig hohe Belastung durch die Gewerbesteuer erhöht wird? Weshalb wird, anstatt diese Verschärfung der Standortnachteile Münsters auf die politische Agenda zu setzen, bei einer drohenden Haushaltssicherung noch über zusätzliche öffentliche Ausgaben nachgedacht? – Eine Antwort bleiben Heuer und Lewe schuldig. Die Rechnung zahlen andere.

Mehr unter: http://freiheitsfunken.blogspot.com/

Münster – aber sicher!

„Wir wählen die Freiheit!“ – Konrad Adenauer

Schwarz-Gelb steht für eine freiheitliche Politik – für einen schlanken Staat und die Maxime „Privat vor Staat“, mit der etwa Jürgen Rüttgers, mittlerweile NRWs bekanntester Sozialdemokrat und selbsternannter Arbeiterführer, noch 2005 in den Wahlkampf zog. Während bei einer Mehrheit links der Mitte das Resultat letztlich ein aufgeblähter Haushalt, stärkere Umverteilung und damit die Unfreiheit vergrößert wird, wird Schwarz-Gelb darauf Wert legen, den Bürgern ihr selbst erwirtschaftetes Geld nicht wieder abzunehmen. Doch noch weniger, als diese Grundsätze christdemokratischer Politik in wirtschaftlichen Fragen noch Beachtung finden, steht die CDU heute für eine Politik auf der Grundlage der gesellschaftlichen Freiheit.

„Ein freier Mensch muss es ertragen können, dass seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muss sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.“ – Ludwig von Mises

Ein Blick in das CDU-Wahlprogramm lässt Münster als Kriminalitätsmetropole erscheinen, in der die zahlreichen Bemühungen der Vergangenheit nicht ausgereicht haben, um des „deutschlandweiten Anstiegs an Gewaltkriminalität bei jungen Menschen“ ansatzweise Herr zu werden. Auch wenn die „blauen Uniformen“ des Ordnungsamts „nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken“ seien – Markus Lewe setzt auf „Restriktion und Prävention“. Ursprünglich gehörte dieser Bereich nicht zur CDU-Agenda: Genauso wie das Südbad ist der Schwerpunkt Sicherheit im ursprünglich verabschiedeten Wahlprogramm nicht vorgesehen gewesen.

Ursprünglich ist bewusst auf die Forderung der stärkeren Überwachung öffentlicher Plätze im CDU-Wahlprogramm verzichtet worden – gleichzeitig ist mit dem Wahlslogan „Für ein soziales, starkes und sicheres Münster“ aber ein derartiges Gewicht auf den Unterpunkt Sicherheit gelegt worden, dass sich die Wähler nur verunsichert fühlen können. Wo es darum geht, die Senioren für die CDU an die Wahlurnen zu bewegen, könnte das Werben für ein sichereres Münster eher dafür sorgen, ein Unsicherheitsgefühl zu erzeugen, für das es in Münster keinen Grund gibt: Um diese Panikmache zu verteidigen, wird stets die polizeiliche Aufklärungsquote angeführt. Münster ist bundesweit die Stadt mit der niedrigsten Aufklärungsquote (43%) – angesichts von über 5733 geklauten Fahrrädern (2007; das ist wiederum bundesweit die höchste Zahl!) ist das auch kein Wunder. Auf jedes aufgeklärte Gewaltdelikt kommen zahlreiche Fahrraddiebstähle, bei denen der Täter nicht ermittelt werden konnte.

Daraus ein Sicherheitsdefizit in einer Stadt mit jährlich 837 Gewalttaten (5 Tötungsdelikte) auf über 280.000 Einwohnern herzuleiten, ist nicht stichhaltig. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Rentner, die durch diese Kampagne als Wähler gewonnen werden sollen, die fehlenden Stimmen zahlreicher Jungwähler, Liberaler und 1650 Münsteraner Polizeibeamter, für die die Argumentation mit der zu niedrigen Aufklärungsquote einen direkten Vorwurf darstellt, aufwiegen können. Bei der Landtagswahl in Hessen konnte man bereits beobachten, dass Sicherheit ein sehr heikles Wahlkampfthema ist, mit dem sich die CDU nur ins eigene Bein schießen kann. Für Schwarz-Gelb wird das Thema vielleicht kein Problem darstellen, denn die potentiellen CDU-Wähler, die die konservativen Schreckensbotschaften nicht honorieren wollen, werden größtenteils innerhalb des bürgerlichen Lagers zur FDP abwandern. Da der Oberbürgermeister allerdings direkt gewählt wird, könnte die „Münster – aber sicher!“-Kampagne im Extremfall Lewe seinen persönlichen Wahlsieg kosten.

Nutznießer wird vielleicht Heuer sein, aber in erster Linie FDP, Grüne und die junge Piratenpartei, für die der Einzug in den Rat nicht allzu fern scheint. Derzeit hat Schwarz-Gelb eine Stimme Mehrheit im Rat der Stadt – die des OBs selbst. Es ist nicht unmöglich, dass die Piratenpartei schließlich Rot-Grün die Ratsmehrheit verschafft. Nützen wird die Forderung nach mehr Polizeipräsenz und Ordnungsdiensten der CDU und Markus Lewe nicht – das ist sicher.

Mehr Infos unter: http://freiheitsfunken.blogspot.com/

Ferienprogramm des Vereins zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Mecklenbeck

Derzeit findet in Münster-Mecklenbeck ein zweiwöchiges Ferienprogramm statt, bei dem kleinen Kindern abwechslungsreiche Aktivitäten angeboten werden. Gestern zum Beispiel fand eine kleine Sportolympiade unter anderem mit Sackhüpfen, Schubkarre-Fahren, Kartoffellaufen und Dosenwerfen statt. Neben der Heranführung an neue Sportarten sollen die Kinder aber vor allem durch kreative Aufgaben beschäftigt werden. Boote aus Styropor und Holz wurden bereits gebaut, desweiteren wurden Objekte mit Serviettentechnik gefaltet. Bei der Abschluss-Vorstellung am 17.7. wird dann alles, was in den 2 Wochengefertigt wurde, den Eltern dann vorgestellt.

Sperrmüll oder share-Müll???

Sperr-Müll oder Share-Müll ?

 -Der Müll ist nicht weg, er wechselt nur den Besitzer. Denn Nützlichkeit liegt oft im  wachsamen Auge des Suchenden.-

Jeden Monat wieder, gehen Gestalten, meist im Schutze der Dunkelheit, auf Beutezug. In unserem Viertel ist jeden ersten Mittwoch im Monat, der Tag der Tage, dem schon wochenlang sehnlichts entgegengefiebert wird. Doch dieser feste Termin im Abfallkalender eines jeden Jägers und Sammlers, hält die meisten Leute nicht davon ab, schon Wochen vorher ihre nicht mehr benötigten und ausrangierten Möbel, Einrichtungsgegenstände und anderen Konsumschrott aus ihren Kellern und Wohnungen zu räumen und so der breiten Sperrmüllanhängerschaft zugänglich zu machen. Man kann also eigentlich immer auf Sperrmüllschnäppchenjagd gehen und sollte demnach immer die Augen offen halten nach noch brauchbaren Utensilien. Dass dieses Nichtbefolgen der Abfuhrtermine nicht gerade zum pittoresken Ambiente unserer Wohngegend beiträgt, stört die Verursacher dieser fast schon einem Katastrophengebiet ähnlichen Optik bislang wenig. Aber diese Außendekoration der Bürgersteige und Seitengassen verleiht unserem Viertel doch einen alternativen Touch, um in dessen Genuss zu kommen, man in anderen Quartieren bekannter Großstädte horrende Miete zahlen muss. So verbreiten doch herumstehende alte Sofas und Sessel ein gemütliches Ambiente und laden zum Verweilen ein. Was für beliebte Indie-Tanz-Schuppen unserer Stadt gut ist, kann ja für unsere Nachbarschaft nicht schlecht sein. Worüber sich also beschweren, wenn man diese urbane Atmospähre auf diesem Wege gratis bekommt, sei es auch nur für wenige Tage im Monat.

 So wären auch die Täter nur schwer ausfindig zu machen, denn man entsorgt doch seinen Kram stets zu nächtlicher Stunde. Eine weitere Vertuschungsstrategie der Urheber, ist auch das Abladen seines eigenen Mülls vor der Türe des Nachbars. Man selbst will ja nicht wochenlang über einen Haufen Müll direkt vor seiner eigenen Haustür stolpern. Außerdem: Wie sieht das denn aus!?,  würde sich so mancher kleinkarierte Pendantennachbar denken.

Schon  am Montag vor dem besagten Sperrmüll-Super-Mittwoch wachsen die Abfallberge aus Ikearegalen, Sofas und Elektroschrott merklich an. Doch ihren Gipfelpunkt erreichen diese erst am direkt darauf folgenden Dienstagnachmittag. Ab Frühabend, wenn die arbeitende Bevölkerung, das studentisch, alternative Pack und die Profis, von uns liebvoll „Sperrmüll-Mafia“ genannt, aus ihren aufgeräumten,  noch weitere Devotionalien der Konsumgesellschaft aufzunehmen bereiten, Wohnungen schleicht, geht man  auf die Jagd. Die Wiederholungstäter haben sich sicherheitshalber schon mal mit Werkzeug und Abtransportmaterialien ausgerüstet, und falls es zu Auseinandersetzungen mit anderen Jägern kommen sollte, kann die Maglite nicht nur als Lichtquelle dienen. Neben den Studenten, welche nur mal schauen wollen, ob sich noch das ein oder andere verwertbare Objekt findet, welches ihrer sonst vollständig mit Ikeamöbeln eingerichtete Wohnung einen individuellen Touch verleiht, gibt es noch die älteren Herren, meist mit Migrationshintergrund, welche mit Mofa und Anhänger bestens ausgestattet, oder gleich mit alten VW-Bulli, gezielt auf der Suche sind. Ihr präferiertes Beutegut sind alte Elektrogeräte und seit die Altmetallpreise in astronomische Höhen geschnellt sind, auch jegliche metallisch glänzenden Klein- oder Großteile. So werden ihre Mofaanhäger zu Schatztruhen der modernen Sperrmüllpiraterie. Doch scheinen unsere Strassen in fest abgegrenzte, der Mafiastruktur ähnliche Zuständigkeitsbereiche eingeteilt zu sein. Konnte man doch schon lautstarke Auseinadersetzungen zwischen Mitgliedern miteinander konkurrierender Sperrmüll-Clans beobachten. Wenn einer in feindlichen Gebieten zu plündern versucht, wird schon mal durch wildes Herumgestikulieren  mit einer kaputten Stehlampe das eigene Revier verteidigt. Von Opfern wurde bis jetzt noch nichts bekannt, so waren bisher die Drohgebärden und Verbalattacken anscheinend die ausreichenden Waffen  im Sperrmüllkrieg. Man hörte auch noch nichts von Aufrüstungsplänen seitens der Sperrmüllpiraten, doch diese halten sich ja auch außerhalb der genannten Kampftage eher im Untergrund ihrer eigenen Viertel auf.

Am Mittwoch ist alles vorbei. Dann  holen unsere orangefarbenen Freunde von der AWM also alles das ab, was in den vergangenen Tagen keinen neuen Benutzer gefunden hat. Übrig bleiben nur noch die traurigen Reste aus fast verfaulten und vom Regen aufgeweichten Verpackungskartons und  der Elektroschrott. Für beides ist die AWM nicht zuständig, da es von seinen Besitzern abfallentsorgungstechnisch korrekt zur Abholung angemeldet oder am Recyclinghof abgeliefert werden muss. Doch weil dieses Prozedere, mit einem kaum zu bewältigendem Aufwand für die ehemaligen Besitzer verbunden zu sein scheint, bleibt der ganze Krempel erstmal wo er ist. Und wenns den Nachbarn stört, solls der  es halt wegmachen. Falls sich also die AWM bei der nächsten regulären Restmüllabfuhr nicht dazu erbarmt, die traurigen Reste der letzten Sperrmüll-Party nun doch endlich mitzunehmen, werden diese Überbleibsel der Wegwerfgesellschaft unsere Strassen bis zum nächsten Sperrmülltermin weiterhin verschönern und die Plätze markieren, an denen die neuen Haufen wachsen werden.

Warum lesen Sie Stadtblogs?

Meine Straße, deine Stadt, unsere Region. Webprojekte mit lokalem Bezug werden auch in Deutschland immer beliebter. In Zeiten zunehmender Globalisierungstendenzen und Begleiterscheinungen wie austauschbarer Geschäftsfilialen und standardisierter Restaurantketten, erfährt die Region eine Bedeutungsaufwertung als Identifikationsstifter. Dieser Prozess macht sich auch im Internet zunehmend bemerkbar.Einzelne Bürger schreiben und lesen, was sie persönlich interessiert und bewegt. Sie stellen ihre persönliche Sichtweise der Dinge zur Diskussion und gestalten so die Identität eines Stadtteils und ihres persönlichen Umfeldes mit. Durch die differenzierte Sicht bieten solche „hyperlokalen“ Informationen Anlaufstellen für Zuziehende oder Urlauber. Es können differenzierte Eindrücke gewonnen werden, die nicht nur von Hochglanzprospekten geprägt sind. Als Nachrichtenquelle dienen Placeblogs Weggezogenen, die sich im Ausland befinden und auf Informationen aus erster Hand zurückgreifen möchten. In Abhängigkeit der Bekanntheit und Größe können Placeblogs das Image einer Stadt oder Region, gerade bei Ortsfremden mitprägen.

Für meine empirischen Daten bin ich auf die Mithilfe von Seitenbetreibern und Besuchern angewiesen. Ich betone, dass es sich hier um keine Marktforschung oder Spamadressen Akquise handelt. Ich nutze die Daten ausschließlich zur Anfertigung meiner wissenschaftlichen Arbeit und Sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich bedanke mich für Ihre Teilnahme. Über den Verlauf des Projektes können sie sich auf meinem Projektblog informieren.

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Hindenburgplatz vs. Neuplatz

Es gibt so interessante Themen – Auch in der Politik.

Und es gibt so wichtige Themen – Ebenso in der Politik.

Hier in Münster scheint es als das die Bundespolitik stark auf die hiesige Lokalpolitik abfärbt.
Themen mit einem unwichtigen Hintergrund Hintergrund werden hier den Themen vorgezogen, die der Region und dem Ort besser täten.

Der Finanzhaushalt der Stadt ist katastrophal.
Es soll trotzdem Geld, welches nicht vorhanden ist, für eine Musikhalle ausgegeben werden und dann denkt man über äusserst wichtige Themen nach, die dem Münsteraner unheimlich unter den Fingernägeln brennen: Umbenennung von Straßen und Plätzen !

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Donnerstag, 20. Dezember.

Zum Jahresende noch eine kleine Geschichte über einen armen Weihnachtsmann…:

 

Donnerstag, 20. Dezember. Nach 21 Uhr.

Die Kälte kriecht bis in seine Glieder, durch den Mantel hindurch. So fühlt es sich an. Er friert und sieht vor Kälte zitternd nach den verbliebenen Geschenken in seinem Jutebeutel, den er bei sich trägt. Schnee, der aus dem schwarzen Himmel fällt, bedeckt langsam und lautlos die Holzbuden, die verschlossen und verriegelt dastehen. Aus dem Restaurant dort hinten fällt Licht und er vernimmt Stimmengewirr aus dem Gebäude. Straßenbeleuchtung erhellt die dünne Schneedecke, die Geräusche abzudämpfen beginnt. Ein Brunnen, in dessen Mitte ein Denkmal emporragt, wirft einen langen Schatten auf den Platz vor der Gaststätte. Er denkt an Weihnachten und an seine Tochter und an seine Frau. Er überlegt, wie er sich wohl Heiligabend fühlen mag, wenn sein Job hier vorbei ist. Vorbei wie dieser Weihnachtsmarkt, wie seine Ehe und vorbei wie dieses fürchterliche Jahr. Er fühlt seine Erschöpfung und wünscht sich ein warmes Essen oder einen Glühwein oder beides. Er beschließt, sich das aufzusparen bis Heiligabend. Dann wird er allein sein. Ohne seine Tochter, ohne seine Frau, die ihn verlassen hat, und vielleicht wird er sich betrinken. Er lehnt sich an die Holzwand einer dieser Buden, die für den Weihnachtsmarkt aufgestellt wurden, er legt den Kopf in den Nacken und betrachtet den schwarzen Himmel, aus dem man die kleinen weißen Flocken ab einer nicht allzu großen Höhe – just wenn sie in den Lichtkegel der Häuser und Straßen fallen – erkennen kann. Er zieht den weißen Kunstbart unters Kinn, schließt die Augen und fühlt nach, wie die Schneeflocken auf seinem Gesicht landen und augenblicklich zu Wassertropfen tauen. Dabei vernimmt er die Stimmen mehrerer Grölender. Männlich, jung, offenbar angetrunken. Sie nähern sich. Er kann verstehen, was sie reden. „Zur Jüdefelder müssen wir da lang“, meint jetzt einer.

 

Er öffnet die Augen: Drei Jugendliche mit Bierflaschen in der Hand. Sie kommen auf ihn zu. „Ey, guck mal, der Weihnachtsmann!“, schreit einer.

„Nee, der kommt doch erst noch, check das mal! Das is’n übrig gebliebener Nikolaus!“, meint ein anderer. Der dritte stimmt ins Gelächter seiner Kumpanen ein.

Sie reißen ihm die Kopfbedeckung herunter – „Ey, ’ne coole Weihnachtsmütze!“ – und beginnen um ihn herumzutanzen, die Bierflaschen in der Hand und „Jingle bells“ grölend.

Einer reißt an seinem Kunstbart, den er lächerlich findet, da versucht er sich zu wehren, indem er sagt: „Hört doch auf damit!“ Er riecht das Bier und den Glühwein, den sie getrunken haben. Sie lachen und grölen. Er will einfach weglaufen, rennt los, zuerst zerreist der lächerliche Bart, dann hält ihn einer am Mantel und er stürzt mit dem Kopf gegen die Steine des Brunnensockels. Er ist benommen und fühlt, wie ihm Mantel und Geldbörse weggerissen werden. Eine Weile liegt er da vor dem Brunnen und hört wie sie laut johlend in Richtung Rosenplatz laufen. Dumpf künden Kirchenglocken zweimal die halbe Stunde. Er liegt da in der Kälte und hält den Jutebeutel mit den verbliebenen Geschenken darin fest mit den Armen umklammert vor seinen Bauch. Nun spürt er den heißen Schmerz an seiner Stirn. Er steht auf und hält sich am Gemäuser des Brunnens fest. Blut tropft in die dünne Schneedecke. Er wendet seinen Kopf nach oben und blickt auf das Denkmal, das aus der Mitte des Brunnens emporragt. „Alles ist vorbei“, denkt er und hält sich den Kopf. „Alles vorbei…“ Stimmengewirr aus dem Restaurant hinter ihm, Blut tropft in den Schnee und er denkt an seine Frau Ruth, die ihn verlassen hat, und an seine Tochter Lisa. Dabei schaut er den Kiepenkerl an, der einst zwischen Stadt und Land hin- und herzog und dem man hier ein Denkmal errichtet hat. „Alles vorbei…“

©hristian F. 12/2007

Eine Weihnachtsgeschichte

Weihnachtszeit – da muß natürlich ein Autor der Gruppe Sem;kolon ran! Mit münsterischen Flair…

Jede Weihnacht ein Wunder

Die Stadt inmitten grenzenloser Landwirtschaft. Studentenstadt, Angestelltenstadt, will Friedensstadt sein und ist Fahrradstadt. Entlang der Promenade, auf allen Straßen und Gassen bevölkern Fahrräder den Verkehr. Der einfache Mann, die Nonne, die Jugend und der Studienrat, sie alle wetzen ihre Fahrradsättel ab. Tag und Nacht. Zur Arbeit, zum Markt und zur Universität. Leise nieselt der Regen auf die Fahrradfahrer über dem Kopfsteinpflaster der Altstadt. Im Winter Schnee.

Vom Honorar meiner letzten Lesung bestelle ich mir ein Zimmer im feinsten Hotel der Stadt. Das prächtige Foyer. Die netten Damen an der Rezeption. Der golden beleuchtete Fahrstuhl.Auch hier weht überall ein Duft von Weihnachten. Kerzen. Verspielte Dekorationen aus Tannenzweig und Kugelschmuck. Und der schwere Teppich dämpft die Schritte wie auf einer frischen Schneedecke.

Mein Zimmer auf Wunsch ganz oben im Hotelturm. Elegant vornehme Dekadenz: Bad, Bett, Minibar, Fernseher, Schreibtisch. Das Essen lasse ich mir aufs Zimmer bringen. Aus meinem Koffer hole ich einen Stapel CDs. Ans Bett habe ich mir ein Hi-Fi Gerät stellen lassen – welch ein Luxus. Packe mein Notebook, gerade noch groß genug, um darauf tippen zu können, auf den Schreibtisch.

Ein paar Stunden später und die Minibar geleert, stecke ich fest. Eine Erzählung, an der ich arbeite, kommt nicht weiter, blüht nicht auf, findet keinen Kick.Ich laufe im Hotelzimmer hin und her. Lege schnellere Musik auf, setze mich an den Schreibtisch, stehe auf und lege langsamere Musik auf. Schmeiße mich auf das Bett. Stehe wieder auf, gehe ins Bad und rasiere mich kontemplativ.

Jetzt aber! Ich setze mich an den Computer. Die Stelle, an der ich hänge, ist: „Er schaut aus dem Fenster.“ Ich lösche das, schreibe: „Er guckt aus dem Fenster.“ Nein, nein! Er muß aus dem Fenster s-e-h-e-n. Ich lösche wieder und schreibe: „Er schaut aus dem Fenster.“Ich trommle auf der Tischplatte herum. Erst mit den linken Fingern, dann mit den rechten.Wer ist Er überhaupt? Ist Er alt, jung, dick, dünn, reich, arm? Ist Er so wie ich? Ich seufze.Ich fühle mich unwohl. Ich hasse alles und jeden! Und ich fühle mich allein. Ich öffne das Fenster. Grummelnd zwinge ich mich wieder an den Schreibtisch. Ich starre, starre auf den Bildschirm.

Ich hebe meinen Blick, sehe grau verhangenen Himmel, bald ist es dunkel. Höre das Geläut unzähliger Kirchenglocken, die zu den Weihnachtsmetten einladen. Ich blicke hoch oben im Hotelturm auf die festliche Stadt herab und ein Fahrrad kommt an meinem Fenster vorbei.

Moment! Was will ich da gesehen haben? Ein Fahrrad. In dieser Höhe. Am Fenster vorbeiradelnd?

Aber es ist so. Eine Person strampelt gegen den Wind auf einem altem, schwarzen Hollandrad an dem Fenster vorbei. Und winkt mir lachend zu.Ich springe auf, hechte zum Fenster, beuge mich über die Fensterbank und sehe gerade noch, wie die Person um die Ecke des Hochhauses radelt.

Ich schließe die Augen, reiße sie wieder auf. Halluzinationen! Genau, etwas, was ein guter Psychiater erklären könnte. Ich trete einen Schritt vom Fenster zurück. Unmöglich! Niemand radelt hoch oben um ein Hochhaus! Niemand winkt mir zu!

Die Unmöglichkeit radelt gerade wieder bei mir vorbei. Jetzt klingelt sie, ruft „Hallo!“ und fährt lachend ein paar Schlangenlinien in der Luft. Dann kurvt sie um die Ecke.

Ähem… Ich hatte wenigstens Gelegenheit, die Person genauer zu betrachten. Es ist eine Frau unbestimmbaren Alters. Eine Frau mit einem weiten schwarzen Mantel. Sie trägt einen violetten, langen, sehr langen Schal, der hinter ihr her flattert. Langes, gelocktes dunkles Haar flattert ebenfalls im Wind. In ihrem Gesicht sind die strahlendsten Augen meiner Karriere. Es ist, als ob ihre Augen Funken sprühen. Lebendigkeit, Fröhlichkeit und ein großer Tupfer Schalk leuchtet aus ihnen raus.

Als das Wesen zur dritten Runde ansetzt, rufe ich aus dem Fenster: „Hey! Netter Trick!“

Die Gestalt auf dem Fahrrad bremst ab, hält auf gleicher Höhe zu mir an und steigt ab. (x-Stockwerke über dem Grund…)

Wir schauen uns an. Sie lächelt. Wir schauen uns lange, lange an. Bis sie den Kopf schief legt und fragt: „Darf ich rein kommen?“

„Natürlich!“ Ich mache das Fenster frei. Helfe ihr beim Einstieg in mein Zimmer. Als sie vor mir steht, lächelt und mich anschaut, werde ich verlegen, sehe mich genötigt, etwas zu sagen und stottere rum: „I-ich bin… I-i-ich heiße…“ Mir geht die Puste aus.

Ihre Augen sprühen wieder tausende Ministerne und sie sagt: „Ich weiß, wie du heißt. Ich komme ja wegen dir!“„Na, wenn du weißt, wer ich bin, darf ich dann wissen, wer du bist?“

Sie antwortet nicht gleich. Guckt sich im Zimmer um. Hebt meine CDs auf, liest, was auf den Hüllen drauf steht. Mustert mein zerwühltes Bett. Inspiziert die Minibar. Geht an den Schreibtisch schaut auf den Bildschirm des Notebooks. Sie wickelt sich den Schal vom Hals, öffnet den Mantel, legt ihn gleich auf das Bett. Sie hat ein weisses, schwarz gepunktetes, kurzes Kleid an. Sie sagt: „Ich bin deine diesjährige Weihnachtsmuse, mein Lieber! Bestellst du mir was zu trinken?“

„Muse? Weihnachtsmuse?“

„Ich mag Rotwein. Trockenen, roten Wein.“

„Meine M-u-s-e? Weihnachten? Diesjährig?“

„Der Wein sollte mindestens aus den 80ern sein!“

„Was? Ja, Wein. Ich bestelle dir was beim Zimmerservice.“ Während des Telefonats lasse ich sie nicht aus den Augen. Sie streckt mir die Zunge raus und setzt sich an das Kopfende des Bettes, lehnt sich an die Wand. Ihr Pose halb die einer Göttin, halb die eines Luders.

„Muse? iesjährige Weihnachtsmuse?“ töne ich einfallslos.

„Wann kommt der Wein?“

„Gleich. Willst du mich inspirieren? Wie willst du das machen?“

Ich setze mich auf die Bettkante, grabe mein Gesicht in meine Hände. Lange sitze ich so. Merke, wie sie zu mir heran rutscht, ihre Hand auf meine Schulter legt und in mein Ohr flüstert: „Erzähl mir einfach was.“

Zwei ein halb Flaschen Rotwein später. Es ist nach Mitternacht. Ich liege mit meinem Kopf auf ihrem Schoß und habe ihr mein ganzes Leben erzählt. Sie hat den Wein getrunken um mich ermuntert zu reden, bis ich alles los geworden bin.

Und wie sie mir über das Haar strich und so sanft und sacht zuhörte, einfach zuhörte, öffneten sich mir Schleusen, und nachdem ich aufgehört hatte zu weinen, fühlt es sich warm und gut an. Und mein Kopf ist kristallklar.

„Siehst du“, sagt sie, „nun weißt du, worüber du schreiben sollst, was dein Stoff, dein Thema ist.“

„Ich glaube schon,“ sage ich.

Sie möchte, dass ich noch etwas Musik auflege. Sie leert die Weinflasche. Es ist frühester Morgen. Dunkel. Die Stadt schläft noch. Wieder angezogen, klettert die Muse aus dem Fenster, wirft sich den Schal mehrmals um den Hals, steigt auf das Fahrrad, murmelt etwas von zuviel getrunken. Winkt mir zu und ruft: „Tschüß!“

Ich winke zurück und schaue ihr nach. Bald sehe ich nur noch ihr Rücklicht. Dann auch das nicht mehr und sie ist weg.

Mit Energie setzte ich mich vor das Notebook und lege eine neue Datei an. Draußen fängt es an zu schneien.

(C) Christoph Aschenbrenner

Mein 40. in Münster

Tja, hier bin ich nun 40 geworden, in dieser Stadt. Da fiel mir als Autor der münsterischen Autorengruppe Sem;kolon www.muenster.org/semikolon glatt was ein.

So sieht ein alter Mann aus!

Alter Mann

… oder ein Kumpel nach 12 Stunden Schicht unter Tage…
… oder Günter Wallraff: Ganz unten…
… oder Hermann Hesse beim Schreiben von „Steppenwolf“…
… oder Chrizzy nach dem erfolgreichen Bruch in die Maggi-Fabrik…
… oder Jean Gabin, als er endlich Simone Signoret verprügelt hat (Frankreich, 1971: „Die Katze“)…
… oder der Lump, der immer Pizzawerbung in meinen Briefkasten wirft…
… oder John Lennon mit kurzen Haaren und Übergewicht…
… oder ein Patient mit der ersten erfolgreichen Gehirnamputation…
… oder ein Passagier kurz vor dem Einschiffen auf die Titanic…
… oder einfach ich bei der Feier meines 40.

(c) Christoph Aschenbrenner